Gefühlvolle Stimmen begeistern

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Gefühlvolle Stimmen begeistern

Junge Interpreten der Erwitter Musikschule bescheren Zuhörern wohlige Adventsstimmung. Breit gefächertes Programm – Chöre und Musiker überzeugen durch ihre Leistungen

Mit ihrer Vielseitigkeit punkteten Musikschüler beim Weihnachtskonzert. Foto: Meschede

ERWITTE – Es braucht gerade einmal fünf Minuten. Schon haben einen die Schüler der Musikschule mit ihren Stimmen gepackt. Schwung, Pepp, Gefühl, alles bringen die am Konzert beteiligten Chöre mit. Das Publikum klebt an ihren Lippen, oder es verfolgt junge Musiker, wie sie Geige, Gitarre und Klavier spielen.

Schlag auf Schlag folgen in der Festhalle die Stücke aufeinander. Traditionelle und moderne Kompositionen bringen die Musikschüler zu Gehör. Seien es nun Klassiker wie „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ oder modernere Weihnachtshits wie „Marys Boychild“ von Boney M. oder auch John Rutters Stück „The Lord bless you and keep you“.

Das Programm ist breit gefächert. Entsprechend facettenreich loten die Mädchen und Jungen die Kompositionen aus. Jede Menge Pepp bringt der Jugendchor Voices in harmony in seine Interpretation des Weihnachtslieds „We wish you a merry Christmas“. Den Worten geben die Sänger pointiert energisch eine Kontur. Dabei variieren die Jugendlichen das Stück und ziehen das Tempo mal mehr an, mal klingen ihre Stimmen energischer als erwartet.
Was in erster Linie in Erinnerung bleibt, sind die samtig weichen Stimmen der Mitglieder der vier Chöre Boyzonly, Voices in harmony, Blue Note und Young Rhythm. Beim Lied „Only hope“, das der Jugendchor Voices in harmony interpretiert, treten einzelne Stimmgruppen hervor, nur um sich im nächsten Moment wieder mit den anderen Stimmen zu verweben. Direkt unter die Haut geht dieser Gesang. Aber auch instrumental beweisen die Nachwuchsmusiker, dass sie überdurchschnittlich gut sind.

Unvergesslich bleibt, wie Alexander Volmer auf dem Klavier Richard Eilenbergs „Petersburger Schlittenfahrt“ interpretiert. Man glaubt, jeden einzelnen Schritt der Pferde zu hören. Herausragend ist Sebastian Bulendas Gitarrenspiel. „Mozart Variationen für Gitarre solo“ spielt er auf eine leichte gefällige Weise, die sowohl poetisch ruhig als auch energisch kraftvoll ist. So gar nicht Mozart typisch erklingt dieses Stück, das an manchen Stellen Ähnlichkeit mit einer Volksweise hat.
Zu entdecken gibt es bei diesem Konzert sehr viel. Und ganz nebenbei haben die jungen Sänger und Musiker dem Publikum eine wohlige Adventsstimmung beschert. (mes)

Quelle: Zeitungsverlag Der Patriot, 17.12.2010

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